Maoverse

Tierarten

Es gibt viele verschiedene Tierarten (über eineinhalb Millionen), die in Gruppen verteilt sind.
Die 2 großen Gruppen nennen sich: Wirbeltiere und Wirbellose.
In der Gruppe Wirbeltiere befinden sich: Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere.
In der Gruppe Wirbellose befinden sich: Insekten (Spinnen, Schnecken, Libellen, diverse Meerestiere etc.).

Hier in der Kategorie "Tierarten" möchte ich die wichtigsten Punkte dieser Gruppen aufzeigen.
Die Informationen habe ich aus einen alten Kinderbuch von mir. ^^

Menschen sind nur eine von über 4.000 Säugetierarten. Säugetiere sind von sehr unterschiedlicher Gestalt und Größe und sie leben in fast allen Landschaften der Erde. Es gibt viele verschiedene Säugetierarten und jede von ihnen hat ihre eigene Lebensweise. Tiger beispielsweise jagen ihre Beute in den Tiefen der Wälder, während Delphine im Meer schwimmen, Maulwürfe die Erde umgraben, Fledermäuse in der Luft fliegen, Pferde über den Boden galoppieren und Affen sich durch die Bäume hangeln.
Versteinerungen zeigen, dass die ersten Säugetiere vor mehr als 65 Millionen Jahren entstanden sind, als noch Dinosaurier die Erde bevölkerten.
Ihre Vorfahren waren eine Gruppe säugetierähnlicher Reptilien. Die ersten Säugetiere waren spitzmausähnliche Tiere, die von Insekten und von den Eiern der Dinosaurier lebten.
Als die Dinosaurier vor etwa 65 Millionen Jahren ausstarben, übernahmen die Säugetiere ihren Platz als beherrschende Lebewesen. Dank ihrer Fähigkeit, sich an die unterschiedlichsten Lebensräume anzupassen, verbreiten sich die Säugetiere über den gesamten Erdball.

Vögel gehören zu den erfolgreichsten Lebewesen dieser Erde. Sie haben Himmel, Wasser und Land erobert.
Sie leben in allen Erdteilen, bis hin zu den antarktischen Eisflächen und den entlegensten Inseln. Man findet sie sogar in den über 8.000 Meter hoch gelegenen Bergen des Himalajas.
Es gibt etwa 9.000 verschiedene Vogelarten. Sie können so klein sein wie ein Kolibri, die nur wenige Gramm wiegen, oder so groß wie die riesigen Adler und schnell laufenden Strauße. Trotz aller Unterschiede: alle Vögel legen Eier. Es wäre für Vögel kaum möglich, ihren Nachwuchs im Körper zu tragen wie Säugetiere, weil sie dadurch für das Fliegen zu schwer würden. Das Vogeljunge ist in einem hartschaligen Ei geschützt, das meistens von den Eltern in einem Nest gewärmt und ausgebrütet wird.
Die Brutzeit - also die Zeit, bis aus dem Ei ein Küken schlüpft - dauert bei kleinen Vögeln wie Grasmücken und Zaunkönigin zehn bis zwölf Tage, bei großen wie Albatrossen bis zu drei Monate.

Die ersten Reptilien oder Kriechtiere entstanden vor rund 300 Millionen Jahren aus den Amphibien oder Lurchen.
Die zu den Reptilien zählenden Dinosaurier, die vor 225 Millionen Jahren erstmals auftauchten, beherrschten etwa 140 Millionen Jahre lang das Leben auf der Erde. Heute sind mehr als 6.500 Reptilienarten bekannt, darunter gepanzerte Schildkröten, räuberische Krokodile, giftige Schlangen und schnelle Eidechsen. Sie leben auf allen Kontinenten, ausgenommen der Antarktis. Die meisten Reptilien jagen andere Tiere, aber es gibt auch Pflanzen fressende Schildkröten und Echsen.
Einer der großen Vorteile der Reptilien gegenüber Amphibien ist der Bau ihrer Eier. Diese Eier haben eine harte Schale, die das heranwachsende Jungtier schützt, sowie einen dotterreichen Nahrungsspeicher, von dem es sich ernähren kann. Daher müssen Eier nicht im Wasser abgelegt werden, wo ihnen viele Gefahren drohen, sondern werden meist an Land gelegt. Aber bei manchen Reptilienarten tragen die Weibchen sie in ihrem Körper aus, sodass die Jungen als fertige kleine Kriechtiere zur Welt kommen.

Die Amphibien oder Lurche waren die ersten Wirbeltiere, die an Land gingen. Sie entwickelten sich vor etwa 370 Millionen Jahren aus Fischen.
Selbst die heutigen Amphibien verbringen noch einen Teil ihres Lebens im Wasser. Viele paaren sich auch im Wasser und legen dort ihre Eier ab. Aus den Eiern schlüpfen im Wasser lebende Larven mit Flossen und Kiemen. Wenn sie größer werden, verlieren sie ihre Kiemen und entwickeln Beine und Lungen, sodass sie an Land leben können. Innerhalb weniger Wochen durchlaufen Lurche damit die Entwicklung vom Wasser - zum Landtier.
Einige Amphibien, zum Beispiel die Furchenmolche, verbringen allerdings ihr ganzes Leben im Wasser und behalten Kiemenbüschel. Etwa 4.500 Amphibienarten sind heute bekannt, doch es werden immer noch neue Arten entdeckt, vor allem in den Tropen. Sie bilden drei Ordnungen:
die Froschlurche mit den Fröschen und Kröten und die Schwanzlurche mit den Salamandern und Molchen sowie die Blindwühlen, die in Europa nicht vorkommen.

Heute sind weltweit über 24.000 Fischarten bekannt. Damit bilden Fische die größte Gruppe unter den Wirbeltieren. Es gibt winzige Fische wie die Zwerggrundel, die nur einen Zentimeter lang ist, und Riesen wie den Walhai, der bis zu zwölf Meter groß wird.
Alle Fische sind Wasserbewohner. Es gibt mindestens 14.000 Arten in den Meeren. Die übrigen kommen in Süßwasserseen und Flüssen auf allen Erdteilen vor. Fische atmen mithilfe von Kiemen: Dort kann der Sauerstoff aus dem Wasser direkt in das Blut übergehen. Anstelle von Beinen haben Fische Flossen sowie einen Schwanz, mit deren Hilfe sie sich im Wasser fortbewegen.
Fische ernähren sich auf unterschiedliche Weise: Einige fressen Wasserpflanzen, andere fangen winzige Tiere oder sieben sie mithilfe einer Art Filter an ihren Kiemen aus dem Wasser. Viele Fische sind bewegliche, schnelle Jäger mit scharfen Zähnen. Andere wie der Plattfisch und der Angler dagegen liegen versteckt am Meeresboden und warten darauf, bis ein Opfer nahe genug kommt, um es zu fangen.

Es gibt mehr Insektenarten auf der Erden als Tiere jeder anderen Klasse. Etwa eineinhalb Millionen bekannte Tierarten leben auf der Welt - davon gehören rund eine Million Arten zu den Insekten. (e.k.e.l.h.a.f.t... :o) Manche Wissenschaftler glauben sogar, dass etwa 30-mal so viele Insekten noch gar nicht entdeckt worden sind. Spinnentiere leben ebenso wie Insekten überall auf der Erde, in jeder Form von Lebensraum. Diese Klasse umfasst mehr als 50.000 bekannte Arten, von denen die Echten Spinnen die größte Ordnung bilden.
Insekten und Spinnen sind aber nicht die einzigen wirbellosen Tiere. An Land gibt es noch die Würmer, die Schnecken, die Hundert- und die Tausendfüßler. Im Meer lebt eine erstaunliche Vielfalt von etwa 160.000 wirbellosen Arten, darunter Schwämme, Muscheln, Tintenfische und Krebse.